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Fr 06.09. 20:00 UHR
Markus Schlesinger + Martin Moro in der Kulturfabrik Bar
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Vorverkauf: € 15,- €
Abendkasse: € 18,- €

KlangFarben Guitar Night mit Markus Schlesinger + Martin Moro
2 Weltklasse Gitarristen aus Österreich live in der Kulturfabrik Kufstein.
Markus Schlesinger ist ein Wiener Gitarrist, der sich seit Jahren als Musiker, Seminarleiter und Mitbegründer des Vienna Fingerstyle Festivals dem Fingerpicking widmet. Er vereint sowohl Bass-, Akkord- als auch Melodiespiel meisterhaft auf seiner Gitarre und verzaubert das Publikum jedes Mal aufs Neue. Sein virtuos vorgetragenes Repertoire reicht von raffinierten Eigenkompositionen und Jazzbearbeitungen über Blues und Folk bis hin zu Fingerstyle-Arrangements bekannter Songs.

Martin Moro lädt zu einem Gitarrenabend für Feinschmecker. Zu hören gibt es Folk, Blues, sowie virtuose Fingerstyle Gitarre.
Wer Martin Moros Auftritte kennt, weiß, was sie/er erwarten kann: einen Abend geprägt von beherztem, melodiösem Gitarrespiel, eindringlichem Gesang, humorigen Conferencen und launigen Kommentaren.
Ein Abend für alle, die sich Zeit zum Zuhören und Ohrenverwöhnen nehmen wollen. Vergnügtheit inklusive. VVK EUR 15,-- Kufsteinerland, Stadtamt Kufstein, Papier-Bücher Ögg, Ticketjet https://zen.eventjet.at/shop/event/14203 AK EUR 18,--

Do 12.09. 20:00 UHR
Ryan McGarvey - Heavy Hearted Tour
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Vorverkauf: tba €
Abendkasse: tba €

Ryan McGarvey präsentiert sein neues Album "Heavy Hearted" live in der Kulturfabrik.

 

Details folgen.....

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Sa 14.09. 20:00 UHR
Aysnley Lister
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Vorverkauf: € 23,. €
Abendkasse: 27,- €

Nach sieben Studioalben, drei Live-Alben und regelmäßigen, ausverkauften Tourneen in ganz Europa muss man Aynsley Lister eigentlich nicht mehr groß vorstellen. Der britische Gitarrist, Sänger und Songwriter hat sich in der Blues/Rock-Szene in den letzten 18 Jahren einen exzellenten Ruf erspielt und konnte auch für sein letztes Werk, das 2013 veröffentlichte Album „Home“, seiner mittlerweile mehr als ansehnlichen Sammlung von Auszeichnungen gleich drei neue hinzufügen: bei den British Blues Awards 2014 wurde der Titeltrack des Albums „Home“ als „Song Of The Year“ ausgezeichnet, Aynsley Lister wurde „Songwriter Of The Year“ und 2015 setzte sich der Musiker als „Guitarist Of The Year“ gegen die Konkurrenz durch.
Nun legt Aynsley Lister sein neues Studioalbum „Eyes Wide Open“ vor; ein wunderbares, kühnes und eingängiges ‚Album zeitgenössischen Blues/Rocks, mit dem der 39jährige Brite sowohl seine bisherigen Fans begeistern, als auch neues Publikum dazugewinnen wird und dessen Genre-übergreifender Sound eine konsequente Fortsetzung seiner vorangegebenen Alben darstellt, von denen der Mann aus Leisester bereits übr 100.000 Stück verkauft hat.
„Eyes Wide Open“ ist eine Rückkehr zu Aynsley Listers Wurzeln, ein Album, roh und voller Energie, das im Kern sämtliche Facetten des traditionellen Blues aufweist, wie der Musiker selbst sagt: „Ich wollte die Ungeschliffenheit und Energie einer Band beibehalten. Das heißt, so wenige Aufnahmen wie möglich machen und diejenigen mit dem meisten Spirit und der meisten Leidenschaft den technisch perfekten Takes vorziehen. Für mich muss Musik nicht perfekt sein. Sie soll dich packen und bewegen, sowohl emotional als auch körperlich; sie muss sich mit dir verbinden.“
Das neue Album untermauert Aynsley’s Reputation, Blues, Rock, Pop und sogar etwas Soul geschickt miteinander zu verbinden. Eingänge Melodien fügen sich nahtlos zusammen mit brennenden Blues-Soli, die so leidenschaftlich wie geschmackvoll sind. Das Album zeigt deutlich, dass Aynsley, wie jeder ernstzunehmende Musiker, auch die Fähigkeit besitzt, eine Geschichte zu erzählen. Jeder Song zeichnet ein Bild, das eine emotionale Landschaft durch die Augen eines Malers zeigt. „Die Welt dreht sich immer weiter und es passiert so viel um uns herum“, sagt Aynsley. „Manches ist mit dir im Einklang, manches nicht. Das Album handelt von der Welt wie ich sie sehe, mit weit offenen Augen.“
Peter Green, Albert King und Eric Clapton waren die Haupteinflüsse auf den heranwachsenden Aynsley Lister. Auf dieser Basis hat Aynsley seine eigene, einzigartige Perspektive auf den zeitgenössischen Blues erschaffen, seit er mit 13 Jahren seine erst Band gegründet und 1998 sein erstes Album bei Ruf Records veröffentlicht hat. Seither befindet er sich auf einer fantastischen Reise, auf der er unter anderem mit Buddy Guy, Kohn Mayall und Lynyurd Skynyrd gespielt hat. Er hat bereits viele Auszeichnungen erhalten, u.a. die schon erwähnte als Gitarrist des Jahres bei den British Blues Awards 2015 und er ist aktuell nominiert in den Kategorien „Bester Gitarrist“ und „Bester Sänger“ bei den British Blues Awards 2016.
„Eyes Wide Open“ ist Aynsley’s neuestes Werk, auf dem er konsequent seinen eigenen musikalischen Weg weitergeht. Selbstbewusst, innovativ und reichhaltig kommen die Erfahren aus 18 Jahren Touring, elf Album-Veröffentlichungen und eigenen Erlebnissen als Musiker in „Eyes Wide Open“ zum Tragen

www.aynsleylister.co.uk

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Fr 18.10. 20:00 UHR
HERBERT und SCHNIPSI: "Best-of: Zeitreise mit Schlaglöchern"
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Vorverkauf: ab € 20,- €

"Best-of: Zeitreise mit Schlaglöchern"

Bayerns bekanntestes Komödianten-Ehepaar geht auf Tour mit ihren schönsten Nummern aus 35 gemeinsamen Bühnenjahren!

1982 bis heute. Eine enorme Zeitspanne. So lange, also seit mehr als 35 Jahren, stehen Hanns Meilhamer und Claudia Schlenger alias „Herbert und Schnipsi" mittlerweile gemeinsam auf der Bühne. Der perfekte Zeitpunkt, um sich endlich an ein Best-of-Programm zu wagen. Kein leichtes Unterfangen, wollten doch acht Bühnenprogramme auf 120 Minuten komprimiert werden. Doch die Auswahl wurde getroffen und so ist eine einzigartige Mischung entstanden, quasi die Essenz aus 35 Bühnenjahren „Herbert und Schnipsi". Dabei wird umso klarer, welche Ausnahmeposition Meilhamer/Schlenger in der bayerischen Szene innehaben, in der sie von Anfang an ihr eigenes Genre prägten: die Mischung aus grandios gespielten, pointierten Sketchen, intelligent und liebevoll gedichteten Liedern und dem direkten Austausch mit dem Publikum. Dieser Mix passt in keine Schublade. Die beiden sehen sich selbst weniger als Kabarettisten, (schon gar nicht als politische), sondern lieber als Komödianten und Volkssänger in der Tradition z.B. Karl Valentins und Liesl Karlstadts. Dabei gelingt es ihnen immer wieder Absurdes und Alltägliches zu verbinden. Sie erheben sich nie über andere, sondern lachen über sich selber und mit ihnen das Publikum, das sich nicht selten in den Bühnenfiguren wiedererkennt. Man erlebt zwei Vollblutkünstler in ihrem Element. Hier wird die Spielfreude und die Lust am Unperfekten zum Leitmotiv. Wo „Herbert und Schnipsi" drauf steht, da ist nie was ganz perfekt, ganz grade, ganz harmonisch. Da stehen zwei auf der Bühne, die sich mit all ihren Schwächen präsentieren, sich dabei gern haben, nur eben nicht permanent. Passend hierzu auch der Titel „Zeitreise mit Schlaglöchern". Die Zuschauer fühlen sich wie zu Besuch bei alten Freunden – was vielleicht die lang-anhaltende Liebe und Treue der Herbert & Schnipsi-Fans erklärt. Das Best-Of Programm vereint nun die großen Klassiker aus den 90er und 2000er Jahren, wie den „Silvester-Sketch" mit Erfolgsnummern aus der Anfangszeit des Duos, z.B. dem Lied, das 1984 dem ersten Bühnenprogramm seinen Namen gab: „Muatta, i bin a Guckuck". Doch auch die ein oder andere unbekanntere Perle hat den Weg ins Programm gefunden. Eingebettet werden die Lieder und Sketche durch biographische Anekdoten und Geschichten über die Zeit in der sie entstanden sind und gespielt wurden. Sowohl Fans, als auch Neueinsteiger kommen hier voll auf ihre Kosten. Claudia Schlenger und Hanns Meilhamer nehmen ihre Zuschauer mit auf eine so komische, wie berührende Zeitreise durch die letzten 35 Jahre.

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Fr 25.10. 20:00 UHR
Fortuna Ehrenfeld
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Vorverkauf: € 16,- €
Abendkasse: 19,- €

Wie groß sind die Ärmel von Martin Bechlers Schlafanzug? Und was zur Hölle kann er da noch alles rausschütteln? Diese Fragen stellen sich sofort, wenn man "Helm ab zum Gebet" hört. Denn dieses Album klingt so dermaßen lässig und unangestrengt, als sei das alles gar nix Besonderes. Als wäre es das Leichteste der Welt, sein Herz für Pop, Poesie und Abseitiges brennen zu lassen und damit die Lunte am ganz großen Gefühlsrad anzuzünden. Und als wäre es ein Kinderspiel, eine Platte rauszuhauen, auf die viele Leute in diesem Land warten und die noch mehr Leute ganz dringend nötig haben.

Denn Fortuna Ehrenfeld stehen seit ihrem letzten Album "Hey Sexy" und den anschließenden Konzerten weit oben auf den Zetteln:"Das musst du dir anhören!", "Die spielen nächste Woche, komm mit!" Und die Chance, eine neue Lieblingsband zu entdecken, wurde ausgiebig genutzt:

Auf feinen Festivals wie dem Haldern oder dem Orange Blossom. Im Garten deiner Nachbarn. Im Vorprogramm von Kettcar. Und immer mehr auch auf eigene Faust und auf eigenen Shows. Solange, bis sich am Ende des vergangenen Jahres 500 Menschen ins Gebäude 9 quetschen und Rotz und Liebe heulen. Und feiern, weil da oben drei Leute stehen und eine Nummer hinlegen, wie man sie hierzulande kein zweites Mal geliefert bekommt: Poesie ohne Kitsch. Gefühl ohne Kalkül. Musikalische Präzision ohne Muckerallüren.

Und eben auch eine ordentliche Portion Weirdness, Wahnsinn und künstlerisches Risiko. Wenn der Bogen von Tresenballaden bis zu Dancebeats reicht, von Dada bis Weill, vom Stecknadelfall bis zur Blaskapelle, und wenn das alles gesungen wird von einem Typen, der im Pyjama und mit Bärentatzenschuhen auf die Bühne kommt, kann es eine Band ganz schnell vom Drahtseil fegen. Doch Fortuna Ehrenfeld wackeln nicht und zaudern nicht. Sondern liefern ab. Mit gradem Rücken. Mit großem Herz. Und mit einem Extrapack Flausen, der ihnen schön chaotisch durchs Oberstübchen flattert.

Die Entstehungsgeschichte von "Helm ab zum Gebet" ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Erfolg und Erwartungen nicht zwangsläufig Druck erzeugen müssen. Ganz im Gegenteil. Die positiven Reaktionen seit "Hey Sexy" haben Martin Bechler befreit und beflügelt, weil ihm dadurch klar wurde: Er ist auf dem richtigen Weg. Es gibt Leute da draußen, die das schätzen, feiern und lieben, was er da macht. Und weil Bechler sein Publikum mag und nicht gerne vor den Kopf stößt, nimmt er mit dem neuen Album den Faden auf, mit dem er sich schon auf "Hey Sexy" einen Gleitschirm aus großen Momenten und kleinen Sonderbarkeiten genäht hat.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Alben ist "Helm ab zum Gebet" kein Alleingang, sondern das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung. Paul Weißert am Schlagzeug und Jenny Thiele am Keyboard, Synthesizer und Mikro sorgen live schon seit längerem dafür, dass Martin Bechler sich auf der Bühne auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren kann: Wein trinken. Unrasiert eskalieren.

Die Maren in der dritten Reihe ins Grübeln bringen, ob der sie von hinten am Bauch umschlingende und ihr viel zu laut und viel zu falsch die Texte ins Ohr brüllende Jochen wirklich der Richtige ist. Und jetzt eben auch auf Platte, was für viele tolle Momente sorgt: Echte Beats von echten Drums etwa. Oder wenn Jennys Gesang den Titelsong in der zweiten Strophe beinahe kapert und zu einem ergreifenden Duett macht.

Und apropos Duette: Bei "Die Umarmung der Magneten" singt Enno Bunger mit, ein musikalischer Seelenverwandter. Beim Festival getroffen, bisschen gequatscht, direkt gemocht, die Musik des jeweils anderen eh schon gefeiert und dann was ausgeheckt - so werden in Köln Kooperationen angebahnt.

Genau wie die vorherigen Alben hat auch "Helm ab zum Gebet" wieder Unmengen an lyrischen Momenten in petto, die keiner so nonchalant formulieren kann wie er: Das Sehnen nach Sinn. Das Feiern des Augenblicks. Der Torkel nachts um halb vier vor der Kneipe. Panoramamenschen, hustende Kaninchen, eine Frau namens "Heliumsabine". Und, natürlich, die Liebe und die Leidenschaft und die Romantik und all das, was schon viel zu oft schlecht besungen wurde aber immer noch viel zu selten gut. Und hier ist es gut, nein: besser, ach: vielleicht sogar am besten gemacht.

Fortuna Ehrenfeld wissen, wie schnell man in diesem Metier vom Emotionalen ins Pathetische kippen kann. Deshalb sorgen sie mit genau gesetzten Brüchen dafür, dass hier keiner vor Ergriffenheit den sterbenden Schwan geben muss. Ein Beispiel von vielen ist der NDW-Klopper "Das ist Punk, das raffst du nie", der einem in bester Trio-Tradition vors Schienbein tritt. Interessanterweise entwertet das Infantile und das Irritierende die großen Gefühlsmomente dieser Platte nicht, sondern lässt sie im Gegenteil noch echter und noch wahrer wirken. Das ist ein Kunststück, und zwar kein kleines. Martin Bechler ist, wenn man so will, der Liedermacher mit dem Mittelfinger.

Und zwar einer mit einem ganz klaren Plan: Wenn sich schon die Texte gerne mal in die Kurve legen, mit Fragezeichen um sich werfen, einen am Kragen packen, in den Arm nehmen und ordentlich rühren und schütteln wie ein Barkeeper den perfekten Martini, soll die Musik es einem nicht auch noch schwer machen. Sondern lieber begleiten, akzentuieren, den passenden Rahmen setzen. Das heißt nicht, dass man hier Easy Listening für den kulturell saturierten Indiepop-Fan geliefert bekommt. Es ist vielmehr die hohe Kunst des Weg- und Auslassens, die Fortuna Ehrenfeld pflegen. Und die im Grunde so funktioniert, dass Bechler die Spuren vollhaut mit hier noch einem Gitarrenmotiv und dort einem Piano-Arpeggio - und dann kommt Produzent René Tinner und löscht den Großteil davon einfach wieder raus. So entsteht Größe durch Reduktion, und so werden Fortuna Ehrenfeld endgültig zu einer Band, die nicht nur lyrisch, sondern auch musikalisch klingt wie keine andere.

Melancholisch und euphorisch. Großmäulig und sensibel. Universumsgroß und schnapsglasklein. Das alles und noch so viel mehr ist diese Platte, die nur 37 Minuten dauert, aber Material genug liefert, um damit über die nächsten Wochen und Monate zu kommen. Helm ab? Hut ab! Und jetzt tanz, du Sau!

- Ingo Neumayer

DO 19.00 - 01.00 Uhr
FR und SA 19.00 - 02.00 Uhr
SO 19.00 - 01.00 Uhr

Bei Veranstaltungen laut Programminfos

Kulturfabrik Bar+43 660 685 30 30
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